«Künstlerische Perspektiven auf den Lebensraum «Erde» im Kontext von Geopolitik und Klimakrise»
Projektzeitraum: 11. Oktober bis 22. November 2026
Eröffnung: Samstag, den 10. Oktober 2026, ab 16 Uhr im KVN Projektraum
Grußworte:
Dr. Brigitte Pihulak, Erste Vorsitzende Kunstverein Neuhausen
Dr. Philipp B. Bocks, Präsident Rotary Club Stuttgart-Filder
Felix Maisch, Regionaldirektor, Privatkunden Filder, Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
Maria-Angela Lanza, Filialleiterin der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen in Neuhausen/Fildern
Einführung: Susanne Jakob M.A., künstlerische Leitung & Geschäftsführung
Ausstellungsort: Kunstverein Neuhausen – KVN Projektraum
(Kapelle), Rupert-Mayer-Str. 68 B. 73765 Neuhausen/Fildern
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 14-18 Uhr oder nach Vereinbarung:
kv.neuhausen@gmail.com

Mit der Ausstellung «ONE EARTH» führt der Kunstverein Neuhausen seine langjährige programmatische Arbeit an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst und ökologischen Transformationsprozessen fort.
Vom 11. Oktober bis zum 22. November 2026 werden sich regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler, in der Ausstellung kritisch mit dem Lebensraum Erde, globaler Geopolitik und der Klimakrise auseinandersetzen.
Kunsthistorische Position trifft auf Gegenwartskunst
Die Ausstellung schlägt eine Brücke von den historischen Anfängen der ökologischen Kunstbewegung bis zur Gegenwart. Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet exemplarisch das visionäre Frühwerk des US-amerikanischen Künstlers Dennis Oppenheim (1938–2011). Anhand dokumentarischer Schwarz-Weiß-Fotografien seiner wegweisenden Earthworks aus den Jahren 1968 bis 1973 wird deutlich, wie früh sich Oppenheim bereits mit alternativen Wachstumsbegriffen und ökologischen Fragestellungen auseinandersetzte. In der Ausstellung tritt Oppenheims künstlerische Pionierarbeit in einen dynamischen Dialog mit aktuellen künstlerischen Positionen.
Die eingeladenen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler – darunter Rodrigo Arteaga, Anna Ingerfurth, Massimiliano Mollona & Oliver Ressler, Marie Lienhard, Christl Mudrak, Monika Schaber, Anita Stöhr Weber, Linda Weiß mit Leander Weber– verknüpfen ihre künstlerische Praxis mit einem erweiterten Nachhaltigkeitsbegriff.
Kunst im Zeichen der UN-Nachhaltigkeitsziele
Die ausgewählten künstlerischen Positionen reflektieren und hinterfragen die globalen Herausforderungen der Gegenwart. Sie orientieren sich unter anderem an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der UN-Agenda 2030, wobei sich jede:r Künstler:in diesem Thema aus einem eigenen Blickwinkel nähert. Durch die kritische künstlerische Perspektive werden geopolitische Verflechtungen, Ressourcenkonflikte und die fragile Balance unseres Ökosystems visuell und konzeptionell erfahrbar gemacht. „ONE EARTH“ versteht sich somit nicht nur als ästhetischer Raum, sondern als Plattform für Diskurse, Denkanstöße und als Impulsgeber für gesellschaftliche Transformation.

Abb.1: : Dennis Oppenheim „Salt Flat“ (1968), Privatbesitz. Themen: Minimal Art, Translokation, Rohstoffe, Industrieller Salzabbau.
Abb. 2: Massimiliano Mollona & Oliver Ressler, “The Labour that Remains”, Video-Installation, 2026 © Mollona © Ressler
Geopolitik, Ausbeutung Ressourcen, Rassismus, Umweltzerstörung.
Abb.3: Monika Schaber, „Vom Verschwinden„: Nächtliche Satellitenbilder von Aleppo (Syrien) zu Beginn des Bürgerkriegs 2011 (oben) und nach 4 Jahren Bürgerkrieg 2015 (unten).
Holzschnitt auf Japanpapier jeweils 63 x 95 cm


Partizipatives Vermittlungsprogramm: Das „Erdlabor“
Ein zentraler Pfeiler des Projekts ist das begleitende Vermittlungsprogramm. In einer transdisziplinären Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin Linda Weiß (Blockadia Tiefsee) und dem Biologen Leander Weber (Universität Hohenheim) entsteht im KVN Projektraum ein sogenanntes „Erdlabor“. In Kooperation mit örtlichen Schulen und Bildungseinrichtungen richtet sich dieses partizipative Angebot speziell an Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, die junge Generation für das Thema „Erde“ sowie die darin existierenden Mikroorganismen zu begeistern und zu sensibilisieren.
Öffentliche Ausstellungsgespräche:
Sonntags, 11. 10., 25. 10., 15.1 1. und 22. 11. 2026 ,jeweils ab 16 Uhr.
Ausstellungsort: Kunstverein Neuhausen – KVN Projektraum
(Kapelle), Rupert-Mayer-Str. 68 B. 73765 Neuhausen/Fildern
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 14-18 Uhr oder nach Vereinbarung:
kv.neuhausen@gmail.com
In Zusammenarbeit mit der Galerie Imke Valentin, Stuttgart und Ilona Keilich, EXOgallery, Stuttgart.
Format: Interdisziplinäre Gruppenausstellung mit künstlerischen Recherchen, Installationen, Filme, Aktionen und Dokumentationen sowie einem Vermittlungsprogramm.
Mit freundlicher Unterstützung:
Kommune Neuhausen, Regierungspräsidium Stuttgart, Rotary Club Stuttgart-
Filder und Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.
