PROJEKTE 2026

7. Februar – 14. März 2026

Eröffnung: Freitag, 6. Februar 2026, 19 Uhr
Begrüßung: Tobias Ruppert, 1. Vorsitzender, Förderkreis Bildender Künstler Württemberg e. Einführende Worte:
Herbert Stattler, Berlin und Susanne Jakob M.A., Künstlerische Leitung des KV Neuhausen

Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart-Mitte
Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Dienstag bis Samstag 15 – 19 Uhr
An Feiertagen geschlossen.
Anfahrt ÖPNV: Stadtbahn Linien U1, U2, U4 Haltestelle „Rathaus“, Bus Linien 43, 44, 92

Künstlerische Beiträge:
Min Bark, Susanne Hofmann, Claude Horstmann, Monika Nuber mit Vera Burlak und Kastus Zybul, Silke Panknin, Eva-Maria Reiner, Eva Schmeckenbecher, Herbert Stattler, verstoffwechselt (Beutinger & Staiger)

„NARRATIVE MOMENTS“ thematisiert, wie biografische, historische, gesellschaftspolitische, urbane und fiktive Erzählungen im Zeitalter der Digitalisierung und Social Media in die künstlerische Praxis einfließen oder durch verschiedene Repräsentationsformen neu verhandelt werden.

Die Ausstellung findet im Rahmen der ORTSTERMINE zum 30-jährigen Jubiläum des Kunstverein Neuhausen 1995 – 2025 statt.

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturamt der Stadt Stuttgart

15. April bis 10. Juli 2026

Seit dem Sommersemester 2020 widmet sich das „The Baukunst Studio“ unter der Leitung von Prof. Mark Blaschitz dem Thema „Utopias Of Change For 21st Century To Save Our Earth“
sowie des Sorgetragens um die Bedingungen Bewohnbarkeit unserer Erde, die mit der Frage verbunden ist: „Was können wir als Architekt:innen zur Bauwende beitragen?“

Im Sommersemester 2026 arbeitet der Lehrstuhl für Wohnbau, Grundlagen und Entwerfen
eng mit dem Kunstverein Neuhausen zusammen.
Seit 2009 nutzt der Kunstverein eine ehemalige Jesuitenkapelle als Projektraum, der in den
zurückliegenden Jahren zu einem Ort des Experimentierens, des Ausstellens, des
Darstellens, der Vermittlung und des Diskurses wurde.

Der Standort des Kunstvereins besitzt dabei nicht nur eine außergewöhnliche kulturelle, sondern auch biologische und architektonische Dichte. Bestehende ortsspezifische Installationen binden bereits heute Bäume, Pflanzen und andere Lebewesen aktiv in den Raum ein. Diese Verbindung macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt, um Fragen nach ökologischer und baukünstlerischer Transformation im Sinne eines transdisziplinären Entwerfens und Handelns zu stellen.

Im Sommersemester 2026 werden Studierende des Baukunst Studios in einem praxisnahen
Entwurfsprojekt an genau diesem Ort arbeiten. Ziel ist es, im Dialog mit dem Ort, seiner
Geschichte und seinem ökologischen Bestand, einen Prototypen für eine
Residenzmöglichkeit für Künstler:innen zu entwickeln. Der Bedarf für eine solche Unterkunft
wurde vom Kunstverein benannt, erste infrastrukturelle Voraussetzungen bestehen. Ein
konkreter, dauerhaft nutzbarer Raum für Wohnen, Arbeiten und Rückzug fehlt jedoch bislang.
Das Semesterprojekt wird diesen Bedarf zum Ausgangspunkt nehmen und die Studierenden
dazu einladen, ressourcenschonende, selbstbaubare und ortssensible Entwürfe zu
erarbeiten. Der Entwurf bildet die Grundlage für eine mögliche Umsetzung. In Kooperation mit
dem Netzwerk des Kunstvereins wird eine begleitende Ausstellung entstehen, die sowohl die
Entwürfe als auch ausgewählte Arbeiten

Mit freundlicher Unterstützung:

Der Kunstverein Neuhausen, der im Jahr 2021 Mitbegründer der Arbeitsgruppe „Ästhetik, Nachhaltigkeit und Resilienz” im Bündnis für eine gerechte Kunst- und Kulturarbeit war, greift in seinen Ausstellungen immer wieder Themen auf, die sich mit einer zirkulären und nachhaltigen Kunstproduktion (2022: Folke Köbberling, „Oud-Pavillon”) oder mit der Substitution von verwendeten Materialien in Kunst und Architektur befassen (2024: BLOB! Parasiten, Symbionten und andere nicht-menschliche Akteure).

In der Ausstellung „ONE EARTH” werden künstlerische Perspektiven und Modelle zur Situation des Planeten zum Umgang mit ihm in Bildern, Fotografien, Videos oder Installationen visualisiert. Gerade die Bildende Kunst ist in der Lage, antizipatorische und visionäre Bilder zu entwerfen, wie sie in der alltäglichen, digitalen Informationsflut nicht zu finden sind.
Kunst kann außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse in eine visuelle Sprache übersetzen, die neue Sichtweisen und die Bereitschaft zu einem klimagerechten Handeln wecken kann.

Fotos: Anna Jacobi mit Teilnehmerin, Speed Dating in der grünen Loggia
Bureau Baubotanik © KVN

2026 © Kunstverein Neuhausen